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Vorabendfeiern

Vorabendfeier zu Ehren unseres Gastes Prof. Dr. Naji Hakim, Paris

Samstag, 25. April 2017
Naji Hakim an der historischen Bürgy-Orgel
von 1897 im Orgelraum von Familie Walz
Orgelraum mit der Bürgy-Orgel
und einem Teil der Gäste



Starorganistin Jane Parker-Smith brillierte in St. Nikolaus

106. Orgelkonzert des Förderkreises Orgel und Orgelmusik

Die Vorabendfeier für die britische Organistin Jane Parker-Smith, die am letzten Sonntag das 106. Orgelkonzert spielte, war im Orgelraum von Andrea und Bernd Walz am vergangenen Samstagabend wieder einmal sehr gelungen. Walz, Vorstandsmitglied des Förderkreises Orgel und Orgelmusik an St. Nikolaus sowie dessen künstlerischer und organisatorischer Leiter, lässt es sich nicht nehmen, für jeden der illustren Gäste ein Fest in diesem Rahmen auszurichten. Geladenen Gästen aus dem Förderkreis ist es auf diese Weise möglich, sich in lockerer Atmosphäre bei einem guten Essen mit den hochkarätigen Musikern auszutauschen. Und auch die Organisten können sich auf diese Weise schon einmal akklimatisieren und mit ihrem Publikum Tuchfühlung aufnehmen.

Karoline Ohlmeier

Organistin Jane Parker-Smith signierte anlässlich der Vorabendfeier ihre CDs


Meister des vierhändigen Orgelspiels

Iris und Carsten Lenz gaben Kostprobe ihres Könnens

Die Vorabendfeier zum 103. Orgelkonzert des Förderkreises Orgel und Orgelmusik an St. Nikolaus war am vergangenen Samstag wieder einmal ein schönes Ereignis. Die Gastgeber Andrea und Bernd Walz empfingen im Orgelraum ihres Hauses geladene Mitglieder des Förderkreises, den Stadtbezirksvorsteher Walter Fix und Begleitung, Wilfried Bender, stellvertretender Ortsvorsteher, Beatrix Müller-Mamerow, Vorsitzende des Vereinsrings Bergen-Enkheim, den stellvertretenden Generalkonsul der Schweiz Thomas Casura mit Gattin Gabriele sowie natürlich die Organisten Iris und Carsten Lenz aus Ingelheim bei Wiesbaden. Nach einer Begrüßung durch den Hausherrn und einem guten Tropfen gab es von Suppe und Salat bis zu feinen Fleischgerichten mit diversen Beilagen, Käseplatte und Dessert alles, was der Magen begehrte. Gut gesättigt und gestimmt bekam das Publikum am späteren Abend noch eine musikalische Kostprobe des Organistenpaares zu hören. Die .Grande Dame. des Hauses, die Bürgy-Orgel aus dem Jahr 1807, kam bei dem Stück aus dem Klavierzyklus .Humoresque. von Antonin Dvorak und den drei Hausorgeltänzen (Polka, Walzer und Galopp) von Thomas Westendorf etwas aus der Puste, bewahrte jedoch die Contenance. Zum Abschluss und als nachträgliches Geburtstagsständchen für Beatrix Müller-Mamerow spielten Iris und Carsten Lenz noch eine Eigenkomposition des Organisten .Musikalische Reise einer amerikanischen Melodie.. Es war faszinierend zu sehen, wie die beiden Organisten souverän ihre vier Hände und Füße auf der schmalen Klaviatur und auf den Pedalen unterbrachten und weckte die Neugierde auf das Konzert am Tag darauf in der St. Nikolaus-Kirche.

Karoline Ohlmeier
für “Der Bergen-Enkheimer., Do. 10.3.2016


98. Orgelkonzert, 22.11.2014

Olivier Latry, Notre Dame, und Gattin Shin-Young Lee

94. Großes Orgelkonzert; 24.11.2013

Der kleine Vorgeschmack macht Lust auf das Konzert - Adele Bitter und Matthias Maierhofer spielen im Hause Walz

Bergen-Enkheim (sh). Es ist eine lieb gewonnene Tradition, den Künstlern, welche die großen Konzerte in der St. Nikolaus-Kirche bestreiten, eine Vorabend-Feier im Hause Walz zu bereiten. Bernd Walz, Vorstandsmitglied des Förderkreises Orgel und Orgelmusik, führte diesmal in die “Förderkreis-Familie. Adele Bitter und Matthias Maierhofer ein, die selbstverständlich auch eine Kostprobe ihres Könnens gaben.Die beliebten Vorabend-Feiern seien bereits vor Jahren entstanden. “Viele Künstler sind Übernachtungsgäste in Bergen-Enkheim und damit sie die Zeit vor und nach dem Konzert nicht alleine in einem Hotelzimmer verbringen müssen, haben wir uns mit ihnen getroffen und sind beispielsweise essen gegangen., erläuterte Walz. Eines Abends äußerte einer der Künstler den Wunsch, die hauseigene Orgel zu sehen, denn Bernd Walz hat sich einen Traum erfüllt: Sein Zuhause beherbergt eine voll funktionsfähige historische Orgel aus dem Jahr 1807. “Dann sind wir hier ,versackt'., lachte Walz und deutete auf das schmucke Instrument. Die Idee für die Vorabend-Feiern war geboren.Auch für neue Mitglieder des Förderkreises bieten diese Feiern die Möglichkeit, Berührungsängste abzubauen und Kontakte zu knüpfen. Ebenso bestand Gelegenheit, den Hauptsponsor der Orgelkonzerte kennenzulernen: Christoph Röder, Leiter der Volksbank-Filiale Bergen, konnte sich vor Ort davon überzeugen, dass seine Unterstützung gut angelegt war. Bei einem Gläschen Sekt im üppig blühenden Garten fiel die Kommunikation leicht und auch an hervorragenden Speisen und Getränken mangelte es nicht. Für viele Künstler waren die Vorabend-Feiern ein ganz besonderes Erlebnis, denn sie erwähnten lobend, wie gut aufgehoben sie sich im Kreis der Orgelfreunde gefühlt haben. Auch Adele Bitter und Matthias Maierhofer schienen sich rundum wohl zu fühlen. Zur lauen Abendstunde brachte die gebürtige Berlinerin Adele Bitter das Violoncello piccolo zum Klingen, bevor Matthias Maierhofer die Tasten an der Orgel bediente. Dabei erläuterte der in Graz geborene Musiker, dass es Wolfgang Amadeus Mozart war, der den geläufigen Begriff “Königin der Instrumente. für die Orgel geprägt haben soll. Zum Abschluss der Feier wurde das “Abendgebet. von Camille Saint-Saëns für Orgel und Cello zu Gehör gebracht und dabei zeigte sich, was wahre Profis ausmacht: Während der Vorführung machte sich Maierhofers Notenblatt selbständig und rutschte zu Boden. Sich nach dem Papier bückend spielte er tapfer einhändig weiter, während seine Musikerkollegin galant auf ihn den Ton haltend “wartete.. Ein perfekt eingespieltes Duo!Der kleine Vorgeschmack auf das große Konzert in der St. Nikolaus-Kirche, das am darauf folgenden Sonntag stattfand, machte Lust auf mehr. “So leise war es bei den Darbietungen an den Vorabend-Feiern selten., stellte Bernd Walz fest, dessen anfängliche Zweifel, ob sich das Violoncello in Anbetracht der tafelnden Gäste würde durchsetzen können, schließlich zerstreut wurden.

94. Großes Orgelkonzert; 24.11.2013

Der Domorganist von Warschau, Przemyslaw Kapitula, spielt auf der Bürgy-Orgel von 1807 im Orgelraum der Familie Walz. Wieder einmal war die Vorabendfeier zu Ehren des Gastes eine einstimmende Veranstaltung zum Konzert am Sonntag.
Auch dem Schirmherr, der Honorarkonsul der Republik Polen, Klaus Sturmfels und Gattin, bereitete der Abend bei gutem Essen und Trinken viel Freude.
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